Meine Musikkarriere begann mit massenhaft Missverständnissen und eigentlich ist es Zufall, dass ich hier bin.

 

Eigentlich wollte ich immer Klavier spielen können, so wie Billy Joel oder Elton John. Meine Mutter dachte aber, dass das in einer Mietwohnung wohl vorerst keine gute Idee sei (besonders nach meinem einjährigen Exkurs in die Kunst des Geigespielens.. das fanden die Nachbarn scheußlich und ich auch). Sie meinte, ich solle doch Gitarre spielen lernen, sie habe da noch eine Gitarre im Keller. Die Idee fand ich nicht schlecht, denn mit der Gitarre hätte ich bei meinen Jungscharfreizeit-Freunden mit „Country Roads“ (etc) wirklich Fans gehabt. Also steckte Muttern mich in die Musikschule und von da an lernte ich 4 Jahre lang klassische (!) Gitarre bis hin zu ein paar spanischen Meistern, die sich als völlig lagerfeuer-untauglich herausstellten und niemanden so richtig begeisterten, auch mich nicht. Also stellte ich die Gitarre zurück in den Keller als ich dann 16 war, betrat ich die nächste Stufe auf meiner musikalischen Karriereleiter: als ich in die Mittelstufenband meines Gymnasiums als Gitarristin eintreten wollte, bekam ich als Feedback: „Mh, Gitarristen haben wir schon genug, kannst Du nicht singen?“. Ich sagte: „NÖ!“… da kam nur zurück: „na gut, dann singst Du ab heute hier.“ Oops.

Also stand ich mit 16 das erste mal als Sängerin auf einer Bühne und leckte Blut. Da sich mein musikalischer Wortschatz damals aber auf Kuschelrock 1-12 beschränkte, musste ich ein bisschen Nachhilfe nehmen und meine Hausaufgaben machen. Ich stieg auf in die (in Koblenz) legendäre Big Band des Eichendorff Gymnasiums und dann tingelte ich durch verschiedene Bands wie Frontfrauen (als Dauer-Sub), NoXs, Blu:z Brothers, Block!Buster und das Bühnen-Projekt „Open Source“ in Koblenz.

Heute sind die Kuschelrocks verbrannt und in meinem CD-Schrank stehen nur noch Sachen wir Alter Bridge, Bon Jovi, Nickelback, Puddle of Mudd, P!nk, aber trotzdem auch die alten Werke der Klassiker Billy Joel, Phil Collins, James Taylor, Bryan Adams, Robbie Williams, und tausend andere.

To be continued…